Azorenhoch bringt mehrtägige Hitzewelle

aktuell, 10.07.2026

Teile Deutschlands stehen vor einer anhaltenden Phase mit hochsommerlichen Temperaturen. Ein kräftiges Azorenhoch schiebt sich über Mitteleuropa und sorgt in weiten Teilen des Landes für eine Serie von Hitzetagen. Erst in der zweiten Wochenhälfte deutet sich von Westen her eine leichte Abkühlung an.

In den kommenden Tagen dominiert strahlender Sonnenschein das Wettergeschehen.

Die Warmluftzufuhr sorgt dafür, dass vor allem in den südlichen und westlichen Landesteilen bis mindestens Mitte nächster Woche die Temperaturen jeden Tag die 30-Grad-Marke knacken. Da sich die Luftmasse von Tag zu Tag weiter aufheizt, steht uns die bisher intensivste Hitzephase dieses Monats bevor.

Besonders heiß wird es im Südwesten und entlang des Rheingrabens. Zum Start in die neue Woche erreicht die Hitzewelle dort ihren vorläufigen Höhepunkt. Am Montag und Dienstag sind hier Spitzenwerte von 37 bis 38 Grad möglich.

In diesen Regionen sowie in den größeren Ballungsräumen muss zudem mit tropischen Nächten gerechnet werden, in denen das Thermometer nicht unter die 20-Grad-Marke fällt, was die nächtliche Abkühlung in den Häusern spürbar erschwert.

Die Lufttemperaturen am Montagnachmittag (15:00 Uhr) und Mittwochmittag (12:00 Uhr) nach ICON:

© www.donnerwetter.de

 

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Nach aktuellem Stand der Wettermodelle beginnt die stabile Hochdrucklage ab Donnerstag zu bröckeln: Von Westen und Südwesten her könnte dann feuchtere Luftmassen aufziehen, die erste, teils kräftige Hitzegewitter auslösen können.

Im Zuge dieses leicht wechselhaften Wetters dürften die Temperaturen zum übernächsten Wochenende hin überall ein wenig zurückgehen und sich wieder in einem erträglicheren, hochsommerlichen Bereich einpendeln.

Das Wetter in der 2-Stunden-Prognose findet Ihr in unserem Nowcasting!

Die Wetterkarte mit Gewittern (rote Symbole) für Donnerstag, 16.07.2026 nach ICON:

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