aktuell, 16.01.2026
Welches Wettermodell macht zum Monatsende das Rennen?
Die Läufe der verschiedenen Wettermodelle gehen für Ende Januar weiterhin deutlich auseinander. Besonders ausgeprägt ist der Unterschied zwischen dem US-amerikanischen Wettermodell GFS und dem europäischen Modell ECMWF.
Während GFS noch bis vor wenigen Tagen für die letzten Januartage insgesamt mildere Temperaturen als das europäische Pendant berechnete, zeigt das Modell inzwischen eine ausgeprägte Kältephase für Mittel- und Westeuropa.
Die 850 hPa-Temperaturanomalie für Europa / Deutschland (30.01.) nach GFS:
ECMWF simuliert zwar ebenfalls teils strengen Frost im Zeitraum vom 23. bis 27. Januar, verortet diesen jedoch überwiegend in den östlichen Landesteilen. Für die letzten Tage des Monats geht das europäische Modell hingegen von einer erneuten Milderung der Temperaturen aus.
Zum direkten Vergleich hier die Temperaturminima für den 30.01.2026. Die erste Karte zeigt die Berechnung nach GFS, die zweite den ECMWF-Lauf:
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