aktuell, 25.01.2026
Hohe Infektionszahlen – Impfung und Masken weiterhin sinnvoll.
Die Grippewelle hat in Deutschland in den vergangenen Wochen deutlich an Dynamik gewonnen. Arztpraxen und Kliniken melden regional steigende Fallzahlen, insbesondere bei Influenza-Infektionen. Auch andere Atemwegserkrankungen wie RSV und COVID-19 tragen zur Belastung des Gesundheitssystems bei.
Eine Grippeschutzimpfung kann auch Ende Januar noch sinnvoll sein. Die Influenzasaison dauert in der Regel bis in den März oder April an. Da der Körper etwa 10 bis 14 Tage benötigt, um nach der Impfung einen ausreichenden Schutz aufzubauen, profitieren insbesondere ältere Menschen, chronisch Kranke sowie medizinisches Personal weiterhin von einer Impfung.
Parallel dazu wird erneut über das Tragen von Masken diskutiert. Hintergrund ist die hohe Viruszirkulation in Innenräumen, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, Arztpraxen oder Pflegeeinrichtungen. Mehrere Länder, darunter Belgien, empfehlen bereits wieder das freiwillige Tragen von Masken in sensiblen Bereichen, um Infektionsketten zu unterbrechen und vulnerable Gruppen zu schützen.
Gesundheitsexperten betonen, dass Masken, Hygiene und Abstand einfache, aber wirksame Maßnahmen bleiben, um die Ausbreitung von Atemwegsinfekten in der Hochphase der Grippewelle zu reduzieren.
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